Gustav-Adolf-Leuchter

Im Hohen Chor hängt ein prachtvoller Messingleuchter mit acht Apostelfiguren, einer Reiterstatue und einer Inschrift zu Ehren Gustav Adolfs. Er wurde 1647 von Eduard Bode gestiftet.

 

Man kann davon ausgehen, dass der Stifter mit diesem Leuchter den schwedischen König Gustav Adolf (1594-1632) ehren wollte. Zugleich war die Stiftung aber wohl auch ein Akt der Kirchen-Buße nach einem sexuellen Vergehen.

Angeblich war seine Ehe kinderlos geblieben. Er aber bewies, so sagen es die Chroniken an seiner Magd, "der armen Hure Maria Krondorferin", dass er "zum Ehestand tüchtig sey".